Likör als Heilmittel


Ursprünglich wurde der Likör bereits im Mittelalter hergestellt und als Heilmittel eingesetzt. Schon damals sollten Heilkräuter-Extrakte durch die Zugabe von Alkohol haltbar gemacht werden. Da die Kräuter meistens bitter waren, wurde dem Likör Zucker oder Honig zugefügt. So begann der Likör seine Geschichte als Heilmittel.

Anfangs wurde der Likör als Heilmittel nur in Apotheken und Klöstern hergestellt. Auch heutzutage werden noch reine Kräuterauszüge, allerdings Zuckerzusatz in Apotheken hergestellt beziehungsweise angeboten. Dazu gehören Salbei-Aufsätze, Kamillen-Aufsätze und diverse Kräutermischungen. Auch aus Ingwer lässt sich ein Likör als Heilmittel herstellen. Ingwer ist eine geschätzte Gewürz- und Heilpflanze, die sich besonders positiv auf Magen-, Darm- und Gallefunktionen auswirkt. Der Ingwer-Likör als Heilmittel kann daher gegen Blähungen, Übelkeit und Verdauungs-Beschwerden eingesetzt werden.

Ein weiteres Heilmittel ist der Weißdorn-Likör. Denn Weißdorn reguliert den Blutdruck und wirkt außerdem gegen Herzrasen, Herzstechen, Angina und Arterienverkalkung. Der Weißdorn-Likör als Heilmittel sollte aus Weißdornblüten und Alkohol, möglichst ohne Zucker-Zusatz angesetzt werden.

Ein Kümmel-Likör als Heilmittel wirkt sich positiv auf die Verdauung aus. Daher eignet sich der Kümmel-Likör ideal nach reichhaltigen Speisen oder bei Übelkeit. Auch die Schlehe ist ein bewährtes Heilmittel. Schlehen wirken entzündungshemmend, verdauungsfördernd und bei Erkrankungen der Luftwege. Daher eignet sich auch der Schlehen-Likör als wirkungsvolles Heilmittel. Von der heilenden Schlehe sind übrigens nicht nur die Früchte, sondern auch die Blätter und Blüten verwendbar. Kräuterliköre gibt es vielen unterschiedlichen Herstellungsvarianten. Sie enthalten Kräuter, Wurzeln, Beeren, Blüten und verschiedene Gewürze. Je nach Zutaten sind auch Kräuter-Liköre als Heilmittel geeignet.

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